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Das Blockflötenconsort Dortmund ist eines der ältesten großen Blockflötenensembles in Deutschland, die regelmäßig monatlich musizieren.
Es gehört zu der weltweit ständig wachsenden Zahl der festen großen Blockflötenorchester. Die Größe des Consorts und die großzügige Besetzung mit tiefen Blockflöten im "8-Fuß-Register" (Großbässe, Subbässe, Subgroßbässe, Contrasubbässe) ergeben ein überwältigendes Klangbild.


Das Blockflötenconsort Dortmund ist ein Orchester blockflötenbegeisterter engagierter Musikerinnen und Musiker, von denen einige auch noch in kleineren Blockflötengruppen oder Blockflötenensembles der Kirchengemeinden spielen. Dem Blockflötenconsort Dortmund gehören derzeit etwa 50 Mitglieder an, wovon 17 vom ersten Tag an dabei sind.
Die Ensemblemitglieder kommen überwiegend aus Dortmund, dem Ruhrgebiet oder der näheren Umgebung. Einige reisen regelmäßig von weiter her zu den monatlichen Proben an (z. B. aus dem Raum Köln, Düsseldorf, Niederrhein, Bielefeld, Osnabrück, Rhein-Main-Gebiet oder gar aus Hamburg oder Mittelfranken). Die Altersspanne reicht derzeit etwa von ca. 20 bis ca. 75 Jahren, das Ensemble bietet also ein "generationen-übergreifendes" Musizieren. Weibliche Consortmitglieder stellen die Mehrheit, aber auch einige Männer gehören fest zum Ensemble.

Nachwuchsspielerinnen und -spieler sind willkommen! (siehe: "Mitspielen")


Das Blockflötenconsort Dortmund wurde 1994 im Rahmen der 1. Dortmunder Kirchenmusiktage gegründet. Der damalige Kurs "Musizieren auf Blockflöten im großen Ensemble" für Blockflötengruppen der Kirchengemeinden und Einzelspieler unter der Leitung von Herrn Schnabel fand bei den Teilnehmenden so großen Anklang, dass hieraus der Wunsch nach weiterem regelmäßigen gemeinsamen Musizieren mit Blockflöten erwuchs, was schließlich zur Gründung des "Blockflötenconsort Dortmund" führte. Heute hat sich das Blockflötenconsort Dortmund mit seinen jährlichen Konzerten einen festen Platz im Dortmunder Musikleben erobert und ist in der Blockflötenszene bundesweit und international bekannt.
Im Jahr 2009 feiert das Consort sein 15-jähriges Bestehen, zu dessen Anlass einige Komponisten besondere Werke für das Blockflötenconsort Dortmund komponiert haben (siehe Repertoire).


Das Blockflötenconsort Dortmund spielt auf Instrumenten der gesamten Blockflötenfamilie vom winzigen "Garklein" über Sopran-, Alt-, Tenor-, Bass- und Großbassflöten und den fast zwei Meter hohen Subbässen (Contrabass-Blockflöten) bis zu Contrabassflöten in C und F. Die Instrumente sind zum größten Teil in Privatbesitz, einige größere Flöten gehören den Blockflötengruppen der Kirchengemeinden.

Eine Besonderheit des Dortmunder Consorts liegt in der großen Zahl tiefer Flöten: fast alle Mitglieder haben einen F-Bass zur Verfügung, daneben können über 20 Großbässe und etwa 15 Subbässe in F sowie zwei Subgroßbässe in C sowie seit 2008 ein "Contra-Subbass" in F (eine Oktave tiefer als Subbass) der Bauart Paetzold eingesetzt werden.




Bei einer Probenstärke von durchschnittlich 35-40 Mitgliedern ist das Blockflötenconsort Dortmund gut in der Lage, doppel- oder mehrchörige Werke der Renaissance oder zeitgenössische Werke für großes Blockflötenorchester großzügig zu besetzen und mit Klangvolumen zu füllen. Registrierungen in 4- und 8-Fuß-Register bereichern den musikalischen Ausdruck. Vorwiegend werden Originalkompositionen für Blockflötenensemble bzw. Blockflötenorchester oder für Blasinstrumente gespielt. Einige Werke wurden eigens für das Blockflötenconsort Dortmund komponiert und von diesem Consort uraufgeführt. Siegfried Rath, Allan Rosenheck, Steve Marshall, Eileen Silcocks, Glen Shannon, Lance Eccles und Dietrich Schnabel haben Werke für das Blockflötenconsort Dortmund geschrieben. Weitere Details siehe: Repertoire.


Dietrich Schnabel, 1968 in Schorndorf bei Stuttgart geboren, leitet das Blockflötenconsort Dortmund seit seiner Gründung. Er studierte Orchesterdirigieren und Musikwissenschaft in Weimar und Köln. Er leitete zunächst verschiedene Chöre und arbeitet seit 1991 freiberuflich mit Blockflötenensembles in ganz Deutschland und in Schottland. Er führte das Blockflötenconsort Dortmund mit umfassendem musikalischen Wissen, pädagogischem Geschick und präzisem Dirigat auf das heutige anerkannte Leistungsniveau und er hält die Spielfreude und hohe Motivation der Spielerinnen und Spieler aufrecht. 

 
   
   
   
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